Ich

Der Mann mit dem (bunten) Vogel

Wer ist Andreas Alfons* Werner?

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Die Kurzfassung

Ich bin Grafikdesigner, Illustrator und Texter auf dem Weg zum Vollprofi in der KI-Bilderzeugung.
Wie bitte? KI kann doch jeder Praktikant! Was soll daran professionell sein? Und wozu der große, bunte Vogel auf dem Bild oben?

Es wäre nicht das erste neue Berufsbild, zu dem ich beitrage. Als ich einer Studentin, die Ende der Neunziger in meiner Agentur jobbte, die Gestaltung von Internetseiten beibrachte, muss das etwas ausgelöst haben. Aus ihr wurde später eine Professorin und schließlich die Direktorin der Mediadesign Hochschule in Berlin.  
„Webdesigner“ war damals als Beruf kaum etabliert. Und für „Mediengestalter“ waren wir der Ausbildungsbetrieb der allerersten Stunde.
Welcher neue kreative Beruf ergibt sich aber heute aus dem Umgang mit der Künstlichen Intelligenz? Einer, der gerade neu erfunden wird. Und genau darauf habe ich Lust.

Ein bisschen mehr

Ich begann ursprünglich als digitaler Illustrator. Zur damaligen Zeit komplett exotisch, heute normal.
Zuvor im Studium sprach mich direkt nach der Zulassung für Grafikdesign an der HBK Braunschweig einer der Professoren an: „Ach, Sie sind der bunte Vogel mit dieser aufwendigen Bewerbungsmappe!“ Für ihn war viel zu viel Illustration darin, was seiner Ansicht nach „eher Handwerk als Design“ sei. Für mich aber gehörte das alles zusammen. Nach diversen Agenturjobs parallel zum Studium wechselte ich direkt in die Selbstständigkeit.

Die Zeit als bunter Vogel und wilder Illustrator währte nur kurz. „Multimedia“ war das Buzzword damals, CD-ROM-Produktionen. Das Internet hatte noch keine Bandbreite. Zusammen mit meinem Kompagnon Karl Grupe gründeten wir die imagon GmbH und stellten bald auf Software-Entwicklung im Bildungsbereich um. Die Krone unseres Schaffens: Der Diercke-Globus, das deutsche Äquivalent zu Google Earth, noch immer begleitender Teil eines jeden „Diercke Weltatlas“. (Der 3D Globus wird heute fortgesetzt durch KST Innovations, Braunschweig).
Das alles war eine tolle Zeit — aber weit weg von meinem Ursprung, und der lag beim bunten-Vogel-Kram.

Nach 18 Jahren stieg ich aus meinem eigenen Unternehmen aus. Kreative Ideen sind mein Lebenselixier. Die meisten davon verwerfe ich, das ist Teil des Prozesses. Ich sehe mich als Storyteller in Wort und Bild. Mein Thema ist der Mensch und seine Entwicklung, als Spezies und vor allem als Individuum mit all seinen großartigen Schwächen. Und Tiere finde ich toll, besonders Hunde, Riesenvögel und Vollmeisen. Letztere muss man haben, wenn man wahrhaft innovativ sein will.

Bevor die KI kam, hatte ich einen langen, intensiven Ausflug in die 3D-Darstellung unternommen, alles darüber gelernt und bin gut darin geworden (Beispiele hier). Nur: Die Arbeit damit erschien mir stets viel zu langsam, egal wie schnell die Rechner wurden. Und die Ergebnisse fühlten sich nie wirklich organisch an, denn es sind nur Polygone.

Und heute?

Künstliche Intelligenz schien über Nacht einfach da zu sein, ab Frühjahr 2022. Und ich fand sie schrecklich. Ein Geflecht aus Algorithmen bestiehlt uns Kreative — und jeder Depp erzeugte damit Bilder! Ich war richtig sauer über diese Erfindung. Wollte aber mitreden können und probierte sie aus. Und hörte nicht auf mit dem Ausprobieren, denn sie brachte einen organischen Touch, der bei 3D meistens fehlt.
Mein Fazit kam schnell: Zwar kann jeder sofort irgendetwas damit generieren, doch nur visuelle Profis können die KI zweckorientiert einsetzen. Fotografen, Illustratoren, Künstler und Designer mit Erfahrung sind die Einzigen, die damit ernstzunehmende Bildprodukte erstellen können  wenn sie sich die KI zu eigen machen. Niemand wird in den kreativen Berufen durch Künstliche Intelligenz ersetzt werden, sondern nur durch Konkurrenten, die KI benutzen. Und sie ist gekommen um, zu bleiben.

Nicht nur deshalb wette ich auf diese Technologie und setze sie aktiv ein, auf eine Weise, die etwas nie zuvor Dagewesenes ermöglicht. Vielleicht einen ganz neuen kreativen Beruf.
Die Verbindung von KI und eigener Vorstellungskraft ist kein Widerspruch. Sie öffnet den weiten Himmel des greifbar Visuellen für meine schon immer lebhafte Fantasie, die nun ihre Flügel weiter entfalten kann, wenn es um die Umsetzung geht. Auch wenn das Fliegen nie ohne Risiko ist: Es wird wieder Zeit für den bunten Vogel.

Und was ist mit Ihnen? Wollen Sie Federn lassen oder sich gemeinsam aufschwingen? 

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*  mein seltener zweiter Vorname „Alfons“ scheint manche Leute zu erheitern. Gut so! Viele meiner Bilder haben eine Prise Humor, warum also nicht auch mein Name? Ich benutze ihn zur Unterscheidung und Markenschärfung, denn es gibt etliche „Andreas Werner“.

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Musik, die in diesem Video verwendet wurde / Music used in this video:

„Titanium“ by AlishaStudio, pixabay, https://pixabay.com/de/music/
„Gypsy-Blues“, pixabay, https://pixabay.com/de/music/
„Ambient Gold“, by senpai, https://www.senpai.tv/streambeats/
Music by CreatorMix, https://creatormix.com/ as follows:
„Shine On“ by Tracers
„Smoke Rising“ by Stomp
„The Honey Trap“ by Owl Nest
„Montana“ by Kia/Indigo

Musik, die in diesem Video verwendet wurde / Music used in this video:

„Titanium“ by AlishaStudio, pixabay, https://pixabay.com/de/music/
„Ambient Gold“, by senpai, https://www.senpai.tv/streambeats/
„Inkling“ by Slenderbeats, Audio-Mediathek YouTube Studio
„Montana“ by Kia/Indigo, by CreatorMix, https://creatormix.com/
„Old World Saga“ by Hanu Dixit, Audio-Mediathek YouTube Studio
„Gypsy-Blues“, pixabay, https://pixabay.com/de/music/